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Kooperation Universität für angewandte Kunst

Ausstellungsreihe ANGEWANDTE KUNST. HEUTE
Mit der Ausstellungsreihe ANGEWANDTE KUNST. HEUTE soll eine Plattform für zeitgenössische Formen der angewandten Kunst und damit eine größere Sichtbarkeit für besonders interessante Positionen in Österreich lebender und selbständig arbeitender AbsolventInnen der Universität für Angewandte Kunst geschaffen werden.
ANGEWANDTE KUNST. HEUTE
Eine Kooperation von MAK und Universität für angewandte Kunst

Der Begriff „angewandte Kunst“ ist, im Unterschied zu konkreteren Spartenbezeichnungen dazu in der Lage, nicht nur die Tendenzen eines zunehmend konzeptuellen und „künstlerischen“ Designs zu fassen, sondern auch jene zeitgenössischen Entwicklungen, in denen der bloße Gebrauchswert des „Angewandten“ kritisch hinterfragt und durch konkrete Handlungsstrategien und Grundlagenforschung für zukunftsweisende Denkansätze und Wirkungsbereiche permanent erweitert wird. Dabei wird weniger der Autonomieanspruch der „freien Kunst“ in Frage gestellt, als vielmehr ein Potential deutlich, mit dem das Begriffsfeld der „angewandten Kunst“ ausgedehnt und zeitgemäß neudefiniert werden könnte.

Bisher realisierte Ausstellungen:
STIEFEL & COMPANY ARCHITECTS. Faux Terrains
PATRICK RAMPELOTTO. Adventures in Foam
taliaYsebastian. The Committee of Sleep
Marco Dessì. STILL LIFE
LISA TRUTTMANN. MY STAGE IS YOUR DOMAIN

ANGEWANDTE KUNST. HEUTE
Eine Kooperation von MAK und Universität für angewandte Kunst

Im Bereich der angewandten Kunstformen heute (die neben Industriedesign und Architektur, auch nicht-materielle Sparten wie Kommunikationsdesign oder Softwareprogrammierung umfassen können) sind nicht mehr die „Urtechniken“ und Materialeinteilungen von Gottfried Semper relevant. Neue Technologien und Produktionsbedingungen erweitern das Feld und die angewandte Kunst ist damit in der Lage, einen anderen Blickwinkel auf Denk- und Handlungsweisen zu eröffnen, die es ermöglichen Veränderungen hervorzurufen, Neues zu schaffen und ein Umdenken über feststehende Begriffe und Grenzen zu fordern und zu fördern. Marlies Wirth, Kuratorin, MAK

Das MAK wird sich verstärkt für jüngere Generationen von Kreativen einsetzen. Es liegt auf der Hand, dass die Angewandte dabei erste Adresse ist. Das MAK und die Angewandte haben nicht nur eine gemeinsame Geschichte, sondern sehen übereinstimmend in der angewandten Kunst wichtige Potenziale, den positiven Wandel unserer Gesellschaft voranzutreiben. Gemeinsam können wir ein zentrales offenes Forum am Stubenring werden, das den in Wien wieder verstärkt notwendigen internationalen Diskurs weiterentwickelt und neuartige Wege der Verschränkung zwischen künstlerischen Sparten aufzeigt und nutzbar macht. Christoph Thun-Hohenstein, Direktor, MAK

Wenn Kunstuniversitäten in ihrer Funktion als ästhetische Entwicklungslabors auch Wirkungskraft über die universitären Mauern hinaus, Wirkung in der Gesellschaft und im System der Künste entfalten sollen, wenn es darum geht, dass zeitgenössische Kunst, Architektur und Design wieder mehr gesellschaftliche Präsenz erhalten sollen, dann müssen Kunstuniversitäten die Nähe zu Museen und Ausstellungshäusern suchen. Nur so kann in unserer Welt, die den Regeln der Ökonomie der Veränderung und der Ökonomie der Aufmerksamkeit unterliegt, Wirkung erzielt werden.
Das MAK und die Angewandte werden mit konkreten Projekten den Weg der synergetischen Kooperation gehen, um die Wirkungskraft der Stärken dieser beiden wichtigen österreichischen Kunstinstitutionen von internationalem Rang weiter zu erhöhen.
Gerald Bast, Rektor, Universität für angewandte Kunst Wien

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Das MAK besitzt eine umfangreiche Sammlung von Möbeln und Holzarbeiten, anhand derer sich die künstlerischen und stilistischen Tendenzen der Möbelgeschichte – mit Fokus auf Österreich und Wien – ebenso wie kulturhistorische und politische Entwicklungen der letzten 150 Jahre nachvollziehen lassen. Die Sammlung umfasst mehr als 4.600 Objekte, von kleinen Schnitzereien und zierlichen Kistchen bis hin zu massiven Schränken und ganzen Inneneinrichtungen.

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