Einreichungsunterlagen

Einreichungen für das MAK-Schindler-StipendiatInnenprogramm Artists and Architects-in-Residence Program müssen folgende Unterlagen beinhalten:

Allgemeine Informationen ausschließlich in englischer Sprache, die auf dem Online-Datenblatt

  • Kontaktdaten: Name, Adresse, Telefon- und Mobilnummer, E-Mail
  • Nationalität
  • aus organisatorischen Gründen muss bei Teameinreichungen eine Hauptkontaktadresse angegeben werden,
  • genaue Angaben zu Geburtsdatum/Geburtsort, Studium, Schule/Universität, Professor, Zeitpunkt des Diploms, Einzel- und Gruppenausstellungen, Stipendien, Preise
  • Bei Einreichungen Bildende Kunst: Angabe der künstlerischen Medien
  • eine Projektbeschreibung, der deutlich formulierte Überlegungen, Arbeitsansätze bzw. Strategien in Zusammenhang mit dem Aufenthalt in Los Angeles zu entnehmen sind,
  • eine kurze Definition der künstlerischen Zielsetzungen des Bewerbers / der Bewerberin für das MAK-Schindler-Stipendium

Zusätzlich zum Online-Formular sind folgende Unterlagen per Post oder persönlicher Abgabe beim MAK-Portier einzureichen (bitte keine eingeschriebenen Briefsendungen):
  • ein Dossier (gebunden, maximal 15 Seiten, in englischer Sprache) realisierter oder projektierter Arbeiten, die sich auf innovative Weise mit folgenden Fragen beschäftigen:
    • Thema Raum (auch Stadtraum, Lebensraum, sozialer Raum)
    • der Schnittstelle von Kunst und Architektur oder
    • mit räumlich-experimentellen Fragestellungen in Objekt, Installation, Video, Film, Text und Neue Medien.
Wir bitten um Verständnis, dass Einzelblätter nicht angenommen werden können.

Als ergänzendes Material soll die Einreichung bis zu 3 Kataloge bzw. bis zu 3 Beispiele von Filmen, Videos, Neue Medien (keine Originale) beinhalten.
 
Wir bitten Sie, für Ihr Dossier eine repräsentative, richtungweisende Auswahl Ihrer Projekte zu treffen. Das Volumen der Einreichung ist auf das Format A3 und maximal 2 kg zu beschränken. Einreichungen auf CD-ROM müssen PC- und Mac-tauglich sowie unbedingt jeweils von einem Ausdruck begleitet sein (DVD-Video oder Videodateien im Format WMV).

Die Auseinandersetzung mit Architektur und Raum soll als Gegenstand der ästhetischen Betrachtung fungieren und dabei künstlerische, architektonische und sozial relevante Aufgaben und Funktionen durchspielen. Es geht um den kritischen Blick auf Architektur und Kunst als ästhetisch die Gegenwart strukturierende Sprache, als Medium politischer und ökonomischer Repräsentation, als Darstellung von Individualität und als Teil gesellschaftlichen Zusammenlebens. Das Ineinandergreifen von unterschiedlichen Medien und Strategien − gebaute Räume und raumbezogene Installationen, Malerei, Video, Modelle, Skulptur, urbane Recherchen, Projekte im öffentlichen Raum − steht dabei im Vordergrund.
 
Wesentlich für die Bewertung des L.A.-Projekts ist ein hohes Maß an formaler und inhaltlicher Eigenständigkeit, die Fähigkeit der kritischen Auseinandersetzung mit aktuellen Trends in Kunst, Architektur und Gesellschaft, der stringente Zusammenhang mit Los Angeles als Ort der Verwirklichung bzw. Weiterführung der eigenen Arbeit sowie der Anspruch auf eine konzeptive und experimentelle Vorgangsweise.
 
Weitere Bedingungen:
Die Projektergebnisse müssen im Rahmen der Möglichkeiten des MAK Center for Art and Architecture in einer ein- oder mehrtägigen Abschlusspräsentation ausgestellt werden. Es besteht darüber hinaus die Option auf die Organisation weiterer Nebenveranstaltungen als Präsentations- und Diskussionsforum zum Arbeitsverlauf.
Die regelmäßige Tätigkeit und Mitarbeit im MAK Center bei der Entwicklung und Umsetzung von Programmen und der fallweise Einsatz für Ausstellungs- und Veranstaltungsbetreuung ist vorgesehen.