MAK Center for Art and Architecture, Los Angeles

Das MAK Center for Art and Architecture, 1994 in Los Angeles eröffnet, bespielt heute drei der wichtigsten Häuser des austro-amerikanischen Architekten Rudolph M. Schindler. Der 1914 in die USA emigrierte Utopist und experimentelle Wiener Architekt wurde richtungweisend für eine moderne Architekturauffassung in Kalifornien. Im Brennpunkt des ständigen kulturellen Austauschs zwischen Wien und Los Angeles stehen neue Tendenzen und interdisziplinäre Entwicklungen in den Bereichen bildende Kunst und Architektur, die seit dreizehn Jahren im MAK Center verwirklicht werden. Damit wurde an der Westküste der USA eine Kulturinstitution der Republik Österreich von internationaler Wertschätzung und Format geschaffen.

Schindler House (1921–1922)

Rudolf M. Schindlers international renommiertes Wohnhaus und an der Kings Road, West Hollywood ist das öffentliche Zentrum der MAK Schindler Initative, die Positionen zeitgenössischer Kunst und Architektur gewidmet ist.
Als „Think Tank“ für aktuelle Themen fördert das MAK Center im Schindler House durch Ausstellungen, Vorträge, Diskussionen, Performances, Screenings und Publikationen die Untersuchung experimenteller, praktischer und theoretischer Zugänge zu Kunst und Architektur.

Mackey Apartments (1939)

Die Mackey Apartments, beispielhaft für Schindlers spätere Entwürfe, die im Gegensatz zu der für Los Angeles typischen, zurückgenommenen Strukturierung der Fassade stehen, umfasst fünf Wohneinheiten. Mit dem Ankauf durch die Republik Österreich im Jahr 1995 wurden die Mackey Apartments als erste permanente Künstlerresidenz in den USA eingerichtet und sind seither das pulsierende Zentrum des MAK Center Artists and Architects-in-Residence Programm, einem der begehrtesten Stipendien weltweit.
Das 2004 in den Mackey Apartments angelegte Mackey Archive wird ständig erweitert und digitalisiert.

Fitzpatrick-Leland House (1936)

Das Fitzpatrick-Leland House, eine exemplarische modernistische Residenz an der Kreuzung von Laurel Canyon Boulevard und Mullholland Drive wurde dem MAK Center 2008 von einem einzelnen Donator, Russ Leland, geschenkt und ist seither Basis des neuen visionären Fellowship Programms MAK UFI – Urban Future Initiative, das sich mit zeitgenössischen Aspekten von Urbanismus und der Zukunft der Städte auseinandersetzt.

Stipendiaten 1995/96–2011/12

1.10.1995–31.3.1996 /
Swetlana Heger und Plamen Dejanov, Andrea Kocevar, Flora Neuwirth, Jochen Traar
 

1.4.–30.9.1996
Gilbert Bretterbauer, Marta Fuetterer, Kasper Kovitz, Andrea Lenardin Madden
 

1.10.1996–31.3.1997
Stephan Doesinger, Ulrike Müller, Judith-Karoline Mussel, Paul Petritsch und Johannes Porsch
 

1.4.–30.9.1997
Christine Gloggengiesser, G.R.A.M. (Martin Behr, Günther Holler-Schuster, Ronald Walter, Armin Ranner), Nicole Six, Christian Teckert und Christof Schlegel
 

1.10.1997–31.3.1998
Helena Huneke, Martin Liebscher, Isa Rosenberger, Zsuzsa Schiller
 

1.4.–30.9.1998
Gerry Ammann, Rochus Kahr, Marko Lulić, Constanze Ruhm
 

1.10.1998–31.3.1999
Johan und Åse Frid, Gelatin (Ali Janka und Tobias Urban), Raw 'n Cooked (Walter Kräutler und Carl Schläffer), Anna Meyer
 

1.04.–30.9.1999
Judith Ammann, Wolfgang Koelbl, Mathias Poledna, Michael Wallraff


1.11.1999–31.3.2000
Franka Diehnelt und Karoline Streeruwitz, Béatrice Dreux, Sophie Esslinger, Jun Yang


1.4.–30.9.2000
Birgitta Rottmann, Markus Schinwald, Meike Schmidt-Gleim


4.10.2000–25.3.2001
Siggi Hofer, Susanne Jirkuff, Florian Zeyfang, Lisa Schmidt-Colinet und Alexander Schmoeger


4.4.–25.8.2001
Dorit Margreiter, Florian Pumhösl und Martha Stutteregger, Michael Wildmann, Barbara Kaucky


4.10.2001–28.2.2002
Richard Hoeck, Kobe Matthys, Mauricio Rafael Duk Gonzáles, Jose Pérez de Lama


4.5.–30.9.2002
Luisa Lambri, Karina Nimmerfall, Lorenzo Rocha Cito, Bernhard Sommer


4.10.2002–31.3.2003
Thomas Gombotz und Antonietta Putzu, Pia Rönicke, Una Szeemann, Zlatan Vukosavljevic


4.04.–30.9.2003
Christoph a. Kumpusch, Suwan Laimanee, Roland Oberhofer und Nicolas Février, Corinne L. Rusch


4.10.2003–31.3.2004
Catrin Bolt und Marlene Haring, Robert Gfader, Oliver Croy, Deborah Ligorio


4.4.–30.9.2004
Paul Rajakovics und Barbara Holub (transparadiso), Miriam Bajtala, Constanze Schweiger, Florian Hecker


29.1.–27.5.2005
Sabine Bitter und Helmut Weber, Annja Krautgasser und Dariusz Krzeczek, David Zink Yi, Stefan Röhrle


1.6.–30.9.2005
Milica Topalovic und Bas Princen, Christoph Kaltenbrunner, Hans Schabus, Songül Boyraz


10.10.2005–31.3.2006
Robert Huebser, Benjamin Haupt und David J. Emmer, Sonia Leimer, Elena Kovylina, David Moises


10.4.–22.9.2006
Wulf Walter Böttger, Andreas Fogarasi, Alfredo Barsuglia, Sonja Vordermaier


9.10.2006–23.3.2007
Alexander Dworschak und Anke Freimund, Matias Del Campo und Sandra Manninger, Julien Diehn, Nine Budde


9.4.–21.9.2007
Gerhard Treml, Christina Linortner, Zenita Komad, Marc J. Cohen, Katharina Stoever und Barbara Wolff


8.10.2007–21.3.2008
Bernhard Eder und Theresa Krenn, Johann Neumeister, Hank Schmidt in der Beek, Sabine Müller und Andreas Quednau (SMAQ)


7.4.2008–19.9.2008
Paul Dallas, Eldine Heep und Oona und Paul Peyrer-Heimstätt, Manuela Mark, Raimund Pleschberger


6.10.2008–20.3.2009
Stefan Rutzinger und Kristina Schinegger, Alan Cicmak, Markus Hanakam und Roswitha Schuller, Simon Fujiwara


6.4.–18.9.2009
Wouter Osterholt und Elke Uitentuis, Anna Kovacs und Bernhard Wolf, Bara, Rainer Prohaska


5.10.2009–19.3.2010
Tobias Klauser, Edmund Ming Yip Kwong, Stephan Lugbauer, Maruša Sagadin


5.4.–17.9.2010
Markus Zeber, Zameer Basrai, Sarah Ortmeyer und Felix Burrichter, Mandla Reuter


4.10.2010–20.3.2011
Ivan Niedermair, Julia Koerner und Adam Vukmanov, Dennis Loesch, Patrycja German


4.4.2010–18.9.2011
Gregor Holzinger, Florian Schafschetzy und Eva Sommeregger, Jae Rhim Lee, Borjana Ventzislavova, Peter Fritzenwallner


3.10.2011–16.3.2012
Christoph Eppacher, Shima Roshanzamir und Morteza Farhadian Dehkordi, Lasse Schmidt Hansen,  Johann Lurf


2.3.–14.9.2012
Mechthild Weber, Moritz Heimrath und Lukas Allner, Kostis Velonis, Kamen Stoyanov, Johannes Schweiger

1.10.2012–15.3.2013
Steffi Alte und Eva Seiler, Anton Savov, Lucie Stahl, Markus Krottendorfer

1.4.–20.9.2013
Katrin Hornek, Julia Wieger, Benjamin Hirte, Anahita Razmi


 

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