Erworben für die MAK-Sammlung Gegenwartskunst

aus Mitteln der Galerienförderung des Bundeskanzleramt Österreich / Kunstsektion 2009–2018

Die international ausgerichtete MAK-Sammlung Gegenwartskunst wird in ihrem Fokus auf ausgewählte österreichische Positionen maßgeblich aus Mitteln der Galerienförderung des Bundeskanzleramt Österreich / Kunstsektion unterstützt. Seit 2009 konnten Werke u.a. von Josef Dabernig, Verena Dengler, Andreas Fogarasi, Peter Friedl oder Eva Schlegel erworben werden.



Ankäufe 2018

Michael Kienzer

GK 721
Kobaltblau / Signalblau / Kobaltblau (Flyer 3-teilig), 2016–2018
Skulptur
Blechpaneele, Gewindestangen, Magnete, Lack
132 x 112 x 72 cm
 

Sofie Thorsen

GK 710
Spielplastiken, 2013
Rauminstallation
Lackierter Stahl, Tintenstrahldrucke
Version mit 3 Elementen, 4 Papierobjekte
Unikat
Variable Dimensionen, H 280 cm
 
GK 711
Relief, 2018
Collage
Gouache auf Papier
Kastenrahmen: 32 x 26 x 8 cm
Unikat
 

Edgar Honetschläger

GK 714
Chair Portrait (Margarete Schütte-Lihotzky), 2018
Öl auf Leinwand
180 x 140 cm
 

Sabine Bitter & Helmut Weber

GK 722/1-6
Un_Formal Housing (Fotogramm #1–6), 2018
Fotogramme
je 40,5 x 31 cm
 
GK 723-1
Un_Formal Housing (Modell #1), 2018
Zedernholz, Holzstäbchen
42 x 15 x 7,5 cm
 
GK 723-2
Un_Formal Housing (Modell #2), 2018
Zedernholz
46,5 x 21 x 9 cm
 
GK 723-3
Un_Formal Housing (Modell #3), 2018
Reispapier, Reisnudeln
24,5 x 8 x 8 cm
 
GK 723-4
Un_Formal Housing (Modell #4), 2018
Modellbaukarton, Zweige
45 x 20 x 12 cm
 
GK 723-5
Un_Formal Housing (Modell #5), 2018
Birkenbastrinde, Klebstoff (Wienerwald)
41,5 x 13,5 x 5 cm
 
GK 723-6
Un_Formal Housing (Modell #6), 2018
Zedernbast, Klebstoff
47,5 x 6 x 3 cm


Petr Dvorak

BJ 1822
Collier Blatt lang, 2014–2016

Achatblatt; Halsring aus Edelstahl


Ankäufe 2017

Misha Stroj

GK 693
Misha Stroj, Io non aumento piu (versione fanfarone), 2012
Künstlergürtel, Aluminium
Unique
163,5 x 105 x 4 cm

Herbert Hinteregger

GK 694
Herbert Hinteregger, Untitled (Nohoval) after W.W., 2010

Acryl auf Leinwand
120 x 80 cm

Hubert Blanz

GK 696
Hubert Blanz, Urban Codes 01, 2013

C-Print auf Dibond; Acrylglas, gerahmt (Holzrahmen)
Ed. 1/3+1 AP
137 x 177 cm

Kerstin von Gabain

GK 698
Kerstin von Gabain, Ohne Titel #7, 2017

C-Print, gerahmt
Ed. 1 of 3 + 2AP
43,5 x 38 x 2,5 cm
GK 699
Kerstin von Gabain, My friend’s leg, 2017

Wachs, Beton
17 x 15 x 133 cm

Mladen Bizumic

GK 701
Mladen Bizumic, KODAK (Retina Type 117, Made in Germany, 1934), 2016

Collage
100 x 70 x 4 cm

Mathias Poledna

GK 695
Mathias Poledna, Schönberg-Schrank, 2013
Esche furniert; Edelstahl
Ed. 1 von 2+1 EA
180 x 210 x 60 cm

Peter Jellitsch

GK 697
Peter Jellitsch, Automatic Writing (Var. 4), 2017
Acryl, Bleistift und Buntstift auf Papier
92 x 140 cm

Erworben für die MAK-Sammlung Metall

aus Mitteln der Galerienförderung des Bundeskanzleramt Österreich / Kunstsektion 2009–2017

Margit Hart

BJ 1815
Margit Hart, Brosche Horizons, 2016
Silber, Aluminium, geschwärzt, montiert
8,6 x 13,6 x 2,5 cm


Ankäufe 2016

Gerold Tagwerker

GK 583
Gerold Tagwerker, pennzoil, 2007

Skulptur
Spiegelglas, Metall
198 x 100 x 100 cm

Verena Dengler

GK 689  
Verena Dengler, Invoice (Kiesler / Black Widows), 2016
Getufteter Teppich
150 x 200 cm

Markus Schinwald

GK 691
Markus Schinwald, Untitled (Maschine 3), 2015

Holz, Messing, Motor
170 x 70 x 107 cm

Kay Walkowiak

GK 692
Kay Walkowiak, Island, 2016

HD-Video (1920 x 1080), s/w, Stereo
12 Min.
Ed. 1/6 + 2 AP

Ankäufe 2015

Mladen Bizumic

KI 23 084/1-12
Mladen Bizumic, From cube to ball and back again, 2014

12 s/w Fotografien
je 18 x 24 cm

Kathi Hofer

GK 681
Kathi Hofer, Offering IV, 2015

Skulptur
Diverse Objekte, bedruckt und graviert4
40,5 x 51 x 120 cm

Manuel Knapp

GK 675
Manuel Knapp, int/ext04, 2011
Unique
Installation: Holz, Computer Animation, HD, 9 min. 30 sec. looped
241 x 429 x 629,5 cm
GK 676
Manuel Knapp, lightX02, 2014
Unique
Installation: Computer Animation, HD, 5 min. looped, stereo sound, Leinwand
195 x 135 cm

Eva Schlegel

GK 677
Eva Schlegel, Ohne Titel (208), 2013

Fotografie
Druck auf Hahnemühle Papier
210 x 150 cm
Ed. 2

Ankäufe 2014

Adriana Czernin

GK 670
Adriana Czernin, Nach Ibn-Tulun, 2014

Bleistift auf Papier
156 x 220 cm

Verena Dengler

GK 666
Verena Dengler, Sponsors, 2001-2014

Stickerei, gerahmt
74 x 106 cm
GK 667
Verena Dengler, Untitled (blue), 2014

Teppich
127 x 176 cm

Nilbar Güres

GK 669
Nilbar Güres, Red, Old Woman, Yellow, Black Eyes, Brown, Pride Belt, Blue, Drilled Ears, Silver, Carpet Seeds, Blue, Teenage Acne, 2014

Installation, Stoff, indigene Röcke
ca. 300 x Ø 50 cm

Florian Schmidt

GK 668
Florian Schmidt, Untitled (Hold) 29, 2013

Acrylpaste, Lack, Vinyl, Karton, Leinwand, Holz
215 x 155 cm
 

Ankäufe 2013

Verena Dengler

Verena Dengler (* 1981) stellt private und museale Sammelleidenschaften ihrer eigenen Materialsammlung gegenüber. In eigenwilligen Übersetzungen bindet sie auch Versatzstücke aus aktueller Kunstproduktion in das Identifikationspotential von Objekten ein. Die Skulptur „Heim für gefallene Mädchen“ (2013) verweist auf das Schicksal jüdischer Frauen in der Zeit des Nationalsozialismus. Dengler beschäftigt sich auch mit Anna O., jener Patientin, mit der laut Sigmund Freud die Psychoanalyse begann. Hinter dem Pseudonym steht Bertha Pappenheim (1859-1936), Begründerin und erste Präsidentin des Jüdischen Frauenbundes (JFB). 1935 schenkte sie dem MAK ihre bedeutende Sammlung europäischer Spitzen.
GK 650
Verena Dengler, Heim für gefallene Mädchen, 2013

Stahl, Lack, Spray, gerahmte Papierarbeit
Büroklammern, Metallgitter, Polyesterharz
170 x 80 x 42 cm
 

Hans Weigand

GK 651
Hans Weigand, Before and After the Final Judgement, 2003/2013
Installation
Mixed Media auf Leinwand, interaktive Computeranimation
220 x 180 cm

Benjamin Hirte

GK 638
Benjamin Hirte, Untitled, 2012
Skulptur
Holz, Plexiglas, Spiegel, Lack
89 x 35 x 35 cm

Kerstin von Gabain

GK 645
Kerstin von Gabain, Die Hysterikerin, 2013
3 Fotografien, gerahmt
83 x 41 x 3 cm
GK 644
Kerstin von Gabain, Dissection, 2013
Fotografie, gerahmt
53 x 53,5 x 3 cm

Gerwald Rockenschaub

In seiner künstlerischen Arbeit verbindet Gerwald Rockenschaub (*1952) Grundsätze des Modernismus mit Motiven der Alltags- und Popkultur. Das titellose Wandobjekt (2002), das zwischen Rahmen und Cut-out changiert, erklärt der Künstler aufgrund seiner Materialwahl: Acrylglas, Industrieschrauben, industrielle Unterlegscheiben und der Hintergrund eines White Cubes. Mit einfachen Mitteln, Medium und Material, definiert Rockenschaub das Kunstwerk und orientiert sich dabei an den Grundsätzen der Minimal Art, der er durch piktogrammartige Formen in unsere computergenerierte Zeit übersetzt.
GK 658
Gerwald Rockenschaub, 2002
Skulptur
110 x 156 x 8 cm

Nadim Vardag

Die Skulptur von Nadim Vardag „Untitled“ (2012) besteht aus einer Stellwand, die auf den ersten Blick Bestandteil des Hausinventars des Museums zu sein scheint, doch tatsächlich handelt es sich um ein Kunstobjekt. Im Zusammenspiel von Skulptur, Design und Display macht Vardag (* 1980) auf die Reduktion auf grundlegende geometrische Formen aufmerksam, denen unterschiedliche Bedeutungen in Bezug auf Ethik und Ästhetik zugeschrieben werden. Die Konstruktion basiert auf einem Tischgestellentwurf von Egon Eiermann aus den 1960er Jahren, der trotz seiner nationalsozialistischen Aufträge im Industriebau in der Nachkriegszeit zu einem der wichtigsten Vertreter einer den modernen Fortschritt symbolisierenden Architektur Deutschlands wurde.
GK 656
Nadim Vardag, Untitled, 2012

Skulptur
200 x 300 x 72,8 cm
GK 657-1/2/3
Nadim Vardag, Catpeople (I - III), 2010/11

3 Videos
Edition 3/5 + 2 AP
 

Ankäufe 2012

Mathias Poledna

GK 632
Mathias Poledna, Double Old Fashion, 2009

16 mm, Farbe
kein Sound 20 Min
Edition 4/5 + 1AP
In seiner Installation „Double Old Fashion“ lässt Mathias Poledna komplexe formale Beziehungen zwischen filmischer Narration und historischer Imagination aufscheinen. Seine Konzentration auf medium-spezifische Formalismen der Wiederholung, Bewegung und Reduktion intensiviert die ästhetische Konnotation des Dargestellten innerhalb medialer Bildwerdung. Polednas visuelle Sprache generiert sich dabei aus dem Spannungsverhältnis von Design, Kunst und Architektur innerhalb einer eigenwilligen ästhetischen Verdichtung. Zudem verwandelt er den Projektraum des Films in einen Resonanzraum, der eine neue Dimension erschließt.

Werner Feiersinger

GK 630
Werner Feiersinger, Ohne Titel (Le Corbusier, Unité d’Habitation, Marseille), 2007 

C-Print auf AluDibond®, gerahmt
Edition 1/5
GK 631
Werner Feiersinger,  Ohne Titel (Le Corbusier, Wand im Atelier, Paris), 2007

C-Print auf AluDibond®, gerahmt
Edition 1/5
„Besuche der Unité in Marseille habe ich immer genossen – die spezifische Atmosphäre dieses Gebäudes mit den windigen Abenden und den Sonnenuntergängen auf dem Dach, mit den eigenartig modellierten Objekten aus Beton, welche die Konturen der Berge im Hintergrund nachzeichnen. Die Ansammlung dieser verschiedenen Objekte und Elemente auf dem Dach erzeugen eine unglaubliche theatralische Spannung. In meinen Bildern geht es mir vor allem um das Skulpturale und die Materialität sowie um eine Alltagswahrnehmung ohne Idealisierung.“ Werner Feiersinger
 

Ankäufe 2011

Rudi Stanzel

Rise/Fall, 2010
Eigens für den MAK-Tower entwickelte Rudi Stanzel eine Intervention, die auf die monolithische Form des ehemaligen Gefechtsturms Arenbergpark reagiert. In der Intention, die Struktur des Turms in seiner Vertikalität zu durchdringen, schuf der in der zentralen Treppenanlage eine monumentale und gleichsam membranartige, schwebende Skulptur aus einzelnen Aluminiumketten.
GK 319
Rudi Stanzel, Rise/Fall, 2010

eloxiertes Aluminium
Installation, 3400 x 90 x 45 cm 

Andreas Fogarasi

Untitled (Wise Corners), 2010
Die marmornen Objekte zu Andreas Fogarasis Installation Untitled (Wise Corners) wurde 2006 für eine Ausstellung im Rudolph M. Schindlerhaus, Los Angeles geschaffen und generieren sich formal aus einem Dialog zu Architekturelementen des Raumes, wobei Fogarasi dabei gezielt die Materialsprache zitiert. Die Skulpturen fungieren als Träger für Fotografien, die Beispiele für Architekturen, die für Ausstellungszwecke gebaut wurden, zeigen. Form, Konzept und Thema bilden eine Einheit und ein dichtes Netzwerk von Assoziationen.
Die Objekte wurden im Rahmen der MAK-Ausstellung Erschaute Bauten. Architektur im Spiegel zeitgenössischer Kunstfotografie (7.12.2011 – 22.4.2012) erworben.
GK 626
Andreas Fogarasi, Untitled (Wise Corners), 2010

zehn Marmorskulpturen (Rosso Levanto) mit montierten Fotografien, zehn Fotografien für die Wand
Skulpturen: je 148,5 x 110 x 34 cm, Fotografien: je 45 x 25 cm / 25 x 45 cm
 

Ankäufe 2010

Josef Dabernig

Ohne Titel, 1988
Mit der Präsentation 1 sculpture 2 versions analysierte Josef Dabernig den Ort des Kunstwerks als Idee. Dabei fokussierte er ein facettenreiches Wechselspiel zwischen der gegebenen symmetrischen Struktur der MAK-Säulenhalle und der rhythmischen Intervention durch ein modulares System. Die Installation Ohne Titel (1988/2010) aus 48 gekanteten Stahlblechen wurde aufeinander folgend in zwei eigens raumbezogen entwickelten Varianten präsentiert. Ursprünglich als vierwandige Blechkanäle nach dem Vorbild von Klimatechnik-Formteilen realisiert und in der Folge aus raumökonomischen Gründen zerlegt, entstand eine mobile und variable Skulptur, wobei die Präsentation in verschiedenen räumlichen Zusammenhängen zum Teil des formal-inhaltlichen Konzepts der Arbeit wurde. Im Gegensatz zu statischen Gebilden erschlossen sich die so erzeugten verschiedenen skulpturalen Modelle über Sequenzen möglicher szenografischer Rauminter-pretationen. In diesem Sinn wurde eine einzelne räumliche Situation in zwei Ausschnitte zerlegt und als Sequenz von aufeinander folgenden Tableaus präsentiert. Die unterschiedlichen Anordnungen der Bleche interpretierten in ihrer jeweiligen Logik das Verhältnis zur Architektur und verwiesen gleichzeitig auf den multiplen Einsatz ein und desselben skulpturalen Vokabulars.
GK 607
Josef Dabernig, Ohne Titel, 1988

Stahlblech verzinkt
48-teilige Installation, Maße variabel
 

Ankäufe 2009

Hans Schabus

Astronaut, 2003
Hans Schabus setzt seine Arbeit Astronaut, die bisher am Dach der Wiener Secession und in Schabus' Atelier (2003) sowie in der Villa Manin – Centro d´arte contemporanea in Codroipo bei Udine (2007/2008) installiert war, jeweils in Bezug zu spezifischen Kontexten und Besonderheiten von Räumen. Gewissermaßen kann das Schild insofern auch für den Künstler Hans Schabus selbst und dessen Arbeitsweise gelesen werden. Es nimmt immer wieder neue Orte ein und erkundet diese, um neue perzeptive Blickpunkte zu erzeugen. Im Falle des MAK-Gegenwartskunstdepots Gefechtsturms Arenbergpark steht die Arbeit mit der Innenseite der Außenmauer in Dialog. Das Schild wie auch der Ort unterlaufen eine Kontextverschiebung und eröffnen einen neuen Handlungsspielraum.
GK 595
Hans Schabus, Astronaut, 2003

Aluminium, Holz, Betonziegel, Leuchtstofflampen, Kabel, diverses Befestigungsmaterial
Installation
220 x 10000 x 100 cm

Jochen Traar

Art Protects You, 1996
Seit 1994 formuliert Jochen Traar seine künstlerische Tätigkeit unter dem Label Art Protects You. Seine für den öffentlichen Raum konzipierte Arbeit stellt die Stadterfahrung in Frage. Die Buchstabengruppe „Art Protects You“ ist das Kernstück der Letter Trilogy, in der Jochen Traar in den Städten Los Angeles (1996), Wien (1997) und Venedig (1999) die Bewegungsdynamik der jeweiligen Stadt nachgezeichnet und charakterisiert hat. Im Rahmen des MAK-Schindler-Stipendiums 1996 wurden die roten Buchstaben auf den Ladeflächen von 14 Pickup-Trucks aufgestellt und durch den dichten Verkehr der innerstädtischen Freeways von Los Angeles geschickt. Die Buchstaben sind auf die vier Stockwerke der Ausstellungsflächen des MAK-Gegenwartskunstdepots verteilt und helfen die urbane Struktur des Ortes zu lesen.
GK 594
Jochen Traar, Art Protects You, 1996

Sperrholz, Polyester, Lack, Rollen; 14 Buchstaben
Installation
je 255 x 180 x 50 cm

Peter Friedl

Neue Straßenverkehrsordnung, 2000
In Peter Friedls Arbeit Neue Straßenverkehrsordnung scheint ein Moment historischer Konstruktion in von kindlich anmutender Handschrift gezogener Neonschrift als Kunstmedium wieder auf. Die Arbeit bezieht sich auf ein frühes, im Gefängnis verfasstes, Schriftstück der RAF (Rote Arme Fraktion) aus dem Jahr 1971. Unter dem Titel „Über den bewaffneten Kampf in Europa“ skizzierte der Autor darin Modelle und Möglichkeiten zur revolutionären Aktivität in westeuropäischen Städten und formulierte eine Art politisches Programm. Dieser Text zirkulierte unter dem Deckmantel „Neue Straßenverkehrsordnung“ als raffinierte Anspielung auf die Macht von Strukturen und Ordnungen (der Titel bezog sich auf die neue Straßenverkehrsordnung, die im selben Jahr in Deutschland in Kraft trat). In Form einer Endlosschleife werden Botschaften transformiert und Umcodierungen transportiert, wie sie geschichtliche Momente und Monumente durch Kunst erfahren.
GK 696
Peter Friedl, Neue Straßenverkehrsordnung, 2000

Neonröhren, Kabel, Transformatoren
Neoninstallation
215 x 700 x 6 cm

MAK-Sammlung

Sammlung Gegenwartskunst

Kustodin: Bärbel Vischer

Der Bestand mit rund 1.500 Arbeiten, Werkgruppen und Konvoluten umfasst die Bereiche bildende Kunst und Architektur: Beginnend mit avantgardistischen Strömungen der 1920er Jahre bis zu aktuellen Positionen sind Arbeiten unterschiedlicher Medien wie Zeichnung, Malerei, Fotografie, Video und Film ebenso vertreten wie Objekt, Skulptur, Installation, Environment und Beiträge zur Architektur, wie Entwürfe, Modelle und Animationen.

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MAK-Sammlung

Sammlung Design

Kustodin: Marlies Wirth

Die 2005 angelegte MAK-Sammlung Design vertritt ein breites Spektrum österreichischen Designschaffens. Dabei spannt sich der Designbegriff von industrieller Produktion über handwerkliche Fertigung bis hin zum künstlerischen Einzelstück und Prototypen, vom Gebrauchsgegenstand über Mode bis hin zu Grafik- und Mediengestaltung.

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