design> neue strategien, eine Kooperation von MAK & departure.
GREGOR EICHINGER
The Shape of the Café to Come

In seiner Ausstellung zum Wiener Kaffeehaus tritt der Architekt und Designer Gregor Eichinger als Mittelsmann zwischen Geschichtsbewusstsein und Zukunftsvision auf: Während Eichinger in seiner Lecture im MAK-Vortragssaal am 10. November 2009 die Entwicklungsgeschichte des Wiener Kaffeehauses noch einmal Revue passieren ließ, hat er eine junge Generation von Wiener DesignerInnen – dottings, graulicht, KIM+HEEP, POLKA und Robert Rüf – mit dem anspruchsvollen Auftrag betraut, für den MAK DESIGN SPACE „The Shape of the Café to Come“ zu gestalten. Anklänge an den berühmten Science- Fiction-Roman von H. G. Wells „The Shape of Things to Come“ (1933) und das wegweisende Jazz-Album „The Shape of Jazz to Come“ (1959) von Ornette Coleman sind dabei durchaus beabsichtigt: Die von

den DesignerInnen entworfenen Schaumstoffmodelle sind nicht als Prototypen ausgereifter Gebrauchsgegenstände gedacht, sondern ein erstes Dokument eines komplexen Entwurfsprozesses – mit dem Ziel, der etablierten Institution des Kaffeehauses neue Wege aufzeigen. Eichinger, der sein eigenes Büro zeitweise im Kaffeehaus hatte, war es wichtig, die Formen und Ideen einer neuen Generation in die Debatte zu werfen, um die Tradition und Aktualität des Wiener Kaffeehauses zukunftsweisend zu vermitteln. Als „Director’s Cut“ von Gregor Eichinger ist im Untergeschoss zusätzlich ein Videofilm mit Ausschnitten der Interviews zu sehen, die die DesignerInnen bei ihren Recherchen mit alteingesessenen Kaffeehaus-Inhabern geführt haben.


Ausstellungsansichten GREGOR EICHINGER The Shape of the Café to Come, MAK DESIGN SPACE

design> neue strategien
Eine Kooperation von MAK & departure
Konzeptentwicklung:
Elisabeth Noever-Ginthör/departure,
Sebastian Hackenschmidt/MAK
Gast-Kurator: Gregor Eichinger
MAK-Kurator: Sebastian Hackenschmidt
Assistenz: Karin Ferrari
Ausstellungsorganisation: Sabrina Handler

Ausstellungsdauer: 11.11.2009 – 10.01.2010




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