| KÜNSTLER IM FOKUS #7 LIAM GILLICK. Executive Two Litre GXL |
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In seiner konzeptuell geprägten Arbeit sprengt Liam Gillick genre- und medienspezifische Grenzen der visuellen Kunst und bewegt sich mit der „Präsentation diskursiver Formen“ an der Schnittstelle von Theorie und Praxis. Dabei setzt er ein breites Spektrum von Herangehensweisen ein, das Skulptur, Architektur und Design verbindet sowie Performance oder das Schreiben über Kunst thematisiert. Gillick nimmt architektonisch-strukturelle Raumeingriffe vor, entwirft minimalistische Objekte, grafische Arbeiten und Wandg |
Ausgangspunkt das Feld der Produktion, wobei sich der von Gillick gleichsam als Emblem eingesetzte Titel als Verweis auf die sich verändernden Produktions- bedingungen der Autoindustrie der 1970er Jahre versteht. Zwei neue Installationen ergeben in ihrem Zusammenspiel einen Innen- und Außenraum. Sie wurden in den MAK-Werkstätten gefertigt und integrieren die Arbeit „Layered Impasse Screen“ (1999) als Objekt der Sammlung Gegenwartskunst, die wiederum als retrospektives Bespiel für die handwerkliche Produktion durch den Künstler selbst fungiert. |
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| Ausstellungsansicht "KÜNSTLER IM FOKUS #7 LIAM GILLICK. Executive Two Litre GXL", MAK-Schausammlung Gegenwartskunst |
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| Liam Gillick lebt und arbeitet in London und New York. In der MAK-Galerie war er an der Ausstellung „Dedalic Convention“ (2001) beteiligt, die er mit internationalen Künstlern entwickelte. 2009 bespielt Gillick den Deutschen Pavillon auf der 53. Esposizione Internazionale d’Arte La Biennale di Venezia. Gillick ist mit zahlreichen Einzelausstellungen in bedeutenden Institutionen vertreten, u.a. Kunsthalle Zürich, Kunstverein München, Museum of Contemporary Art, Chicago und Witte de With Center for Contemporary Art, Rotterdam (2009); Palais de Tokyo, Paris und ICA, London (2005); Museum of Modern Art, New York und The Power Plant, Toronto (2003); Whitechapel Gallery, London (2002); Frankfurter Kunstverein, Frankfurt am Main (1999); Villa Arson, Nizza (1998). 2008 war er für den Vincent Award im Stedelijk Museum Amsterdam nominiert sowie 2002 für den Turner Prize. | Ausstellung: Liam Gillick, Peter Noever Kuratorin: Bärbel Vischer Ausstellungsorganisation: Sabrina Handler Technische Koordination: Michael Wallraff Ausstellungsdauer: 20.10.2009 21.3.2010
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