:

Darüber Hinaus

kuratiert von Pae White
Mi, 21.11.2012–So, 23.06.2013
Analog zur Neupräsentation eröffnet ein Projekt von Pae White.  Für DARÜBER HINAUS hat White Papierarbeiten und Objekte aus der  MAK-Sammlung ausgewählt, deren Künstler grundsätzlich unbekannt  sind. White ist „von Objekten in der Sammlung des Museums fasziniert,  die keine spezifische Autorenschaft aufweisen, jedoch Teil der  Sammlung sind. Die Bedeutung der Objekte steht fest, ihre Zuordnung  im historischen Kontext ist nicht eindeutig.“ Gleichzeitig ist White an  der Rolle von KritikerInnen und KuratorInnen interessiert, die Narrationen  schaffen, wobei Objekte von vieldeutigem Wert ausgeschlossen  werden, um eine klarere, akzeptablere Geschichte zu skizzieren. Im  Mittelpunkt der Ausstellung steht der umfassende Bestand japanischer  Färberschablonen (Katagami) des MAK, weitgehend unbekannter  Papierarbeiten, die mehrere Generationen von europäischen  Künstlern und Designern in ihren Entwürfen für Textilien, Tapeten und  Buchillustrationen beeinflusst haben. Pae White beschreibt DARÜBER  HINAUS als Versuch, einige dieser Werke aus den Depots zu holen und  in den Galerien zum Glänzen zu bringen. 

Letztendlich geht es in DARÜBER HINAUS weniger um die Rettung von Objekten als vielmehr darum, dem Betrachter sowie der Betrachterin (und den Objekten) Raum zum Atmen zu geben, die poetische Stille des Unbekannten zu beschwören und einen Raum zu eröffnen, frei von der Tyrannei der Geschichte, in dem diese schönen, zumeist anonymen Schöpfungen schließlich zu ihren ganz eigenen Bedingungen zur Schau stehen.
—Pae White, Wien, November 2012

Gastkuratorin Pae White

WIEN 1900. Wiener Kunstgewerbe 1890–1938
Neupräsentation der MAK-Schausammlung

(21.11.2012–23.06.2013)

Öffnungszeiten

Di 10:00–22:00 Uhr
Mi–So 10:00–18:00 Uhr
Mo geschlossen
Jeden Dienstag 18:00–22:00 Uhr Eintritt frei

 

Eintritt

€ 7,90 / ermäßigt € 5,50
Eintritt frei für Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre

Jeden Dienstag 18:00–22:00 Uhr Eintritt frei

 

Familienkarte € 11
(2 Erwachsene + mind. 1 Kind bis zum 14. Lebensjahr)

 

Führungen

MAK TOURS –
Rundgänge durch das MAK:
Sa 11:00 Uhr deutsch, So 12:00 Uhr englisch und Themenführungen
€ 2 Führungsbeitrag pro Person, außer Kinder bis 6 Jahre

 

Sonderführungen

nach Voranmeldung
Gabriele Fabiankowitsch, Leitung Bildungsprogramm und Führungen
T +43 1 711 36-298
(Mo–Fr 10:00–16:00 Uhr),

 

Barrierefreier Zutritt

Lift, Behinderten-WC beim Eingang Weiskirchnerstraße 3

Kein barrierefreier Zugang zur Ausstellung DARÜBER HINAUS (Schausammlung Gegenwartskunst)


Related

Magazine

:

MAK/ZINE #2/2012

Die dritte Ausgabe von MAK/ZINE erschien zur Neuaufstellung der Schausäle Wien 1900. WIEN 1900. Wiener Kunstgewerbe 1890-1938
mehr »

Veranstaltung

:
Ausstellung

WIEN 1900

Wiener Kunstgewerbe 1890–1938
Mi, 21.11.2012–So, 23.06.2013

MAK-Schausammlung Wien 1900

mehr »

MAK-Sammlung

:

Bibliothek und Kunstblättersammlung

Leitung: Kathrin Pokorny-Nagel
Die MAK-Bibliothek und Kunstblättersammlung ist die größte und älteste Museumsbibliothek Europas mit Schwerpunkt auf angewandter Kunst. Neben klassischen Bibliotheksfunktionen widmet sich die Sammlung dem Kunstaspekt des Bildhaften in allen möglichen Varianten und initiiert eine neue Auseinandersetzung mit Papier gewordener Kunstproduktion.
mehr »
 

Random

:

Pae White

O R L L E G R O
Mi, 09.10.2013–So, 12.10.2014

MAK-Schausammlung Gegenwartskunst

mehr »
:
150 Jahre MAK

MAK DESIGN LABOR

Jubiläumsfeierlichkeiten und
Festreden
Mo, 12.05.2014, 18:30 Uhr

MAK DESIGN LABOR

Geöffnet 18:00–23:00 Uhr
Eintritt frei
mehr »
:

Rudolf Steiner

Die Alchemie des Alltags

Erschienen anlässlich der gleichnamigen Ausstellung (Kunstmuseum Wolfsburg: 12.5.–3.10.2010, Kunstmuseum Stuttgart: 5.2.–22.5.2011, MAK Wien: 22.6.–25.9.2011, Vitra Design Museum: 14.10.2011–1.5.2012).
deutsch
336 Seiten, ca. 550 Abbildungen, überwiegend farbig
29 x 21,5 cm, Hardcover mit Schutzumschlag
Vitra Design Museum, Weil/Rhein, 2011

SHOP »
:

Performativität

Marlies Wirth, Kuratorin MAK NITE Lab

Der Begriff Performativität verlagert den Fokus auf die Tätigkeiten des Produzierens und Herstellens und auf jene Handlungen, Austauschprozesse, Veränderungen und Dynamiken, die Akteure und kulturelle Ereignisse ausmachen. Im Zentrum stehen also weniger Gegenstände, Monumente und Kunstwerke, die als Repräsentation einer Kultur und deren Selbstverständnisses betrachtet werden, sondern die dynamischen Prozesse, in denen sie hergestellt und verwendet werden.

mehr »