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Heinrich ROTHBERGER

Im August 1938 wurden dem MAK 3 Objekte aus der Sammlung Rothberger geschenkt: 2 von Hans W. Lange, Berlin, und eines von Heinrich Rothberger selbst. Vom Versteigerungshaus Adolf Weinmüller kaufte das Museum aus der Sammlung Rothberger im Mai 1939 11 Porzellane um RM 17.600,- und im Oktober 1939 ein Objekt um RM 1.500,-. Weitere 38 Objekte wurden im Oktober 1940 über Vermittlung des Anwalts von Heinrich Rothberger um RM 24.050,- erworben. Nachdem der Anwalt von Heinrich Rothberger im September 1947 einen Restitutionsantrag gestellt hatte, beantragte das Museum für die aus seiner Sammlung stammenden Objekte beim Bundesdenkmalamt eine Ausfuhrsperre. Im Oktober 1947 kam es zu einem Vergleich zwischen Heinrich Rothberger und dem MAK, der alle Objekte umfasste, die 1939 und 1940 erworben worden waren, nicht aber die 3 im August 1938 inventarisierten. Es wurde festgehalten, dass Heinrich Rothberger vollen Anspruch auf die Restitution der Objekte habe, dass 18 Objekte dem Museum als Widmungen verbleiben sollten und dass Heinrich Rothberger die ihm zuerkannten Objekte als Übersiedlungsgut ohne weiteres zollfrei ausführen dürfe. Dem Vergleich folgte eine Tauschaktion, in der Heinrich Rothberger 2 für die Ausfuhr gesperrte Schüsseln mit Schwarzlotmalerei gegen 6 Dubletten chinesischen Porzellans tauschte.
Im Zuge der Überprüfung der Objekte, die das MAK in der NS-Zeit vom Versteigerungshaus Adolf Weinmüller in Wien angekauft hatte, konnten zwei weitere Objekte gefunden werden, die aus der Sammlung Rothberger stammten.
Am 26. Juni 2000 empfahl der Beirat die Rückgabe von 18 Objekten, die am 24. Oktober 2003 restituiert wurden. Für die 2 abgetauschten Objekte sprach sich der Beirat gegen die Rückgabe aus.
Für drei weitere Objekte empfahl der Beirat am 20. November 2003 die Rückgabe, sie wurden am 22. Juli 2004 restituiert.
Zu den zwei vom Auktionshaus Weinmüller Wien angekauften Objekten sprach der Beirat am 14. Dezember 2005 die Empfehlung zur Rückgabe aus, die Restitution erfolgte am 2. August 2006.

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Publikationen

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FLORIAN LADSTÄTTER

Les Fleurs du Mal – Florian

(Limited Edition – 500 Stück)
Erschienen anlässlich der gleichnamigen Ausstellung (25.4.–23.9.2007), MAK Wien.
englisch
112 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen
21,5 x 24,5 cm, schwarzer Reliefeinband
Holzhausen, Wien, 2007
vergriffen

Publikationen

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The Architecture of R. M. Schindler

Erschienen anlässlich der Ausstellung The Architecture of R. M. Schindler, Museum of Contemporary Art, Los Angeles: 25.2.–3.6.2001, National Building Museum, Washington D. C.: 29.6.–7.10.2001, MAK Wien: 14.11.2001–10.2.2002
englisch
288 Seiten, 107 farbige Abbildungen und 158 in Duplex
23 x 28 cm, Hardcover
Hatje Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit, 2001

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Random

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MAK-Sammlung online

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100 Beste Plakate 12

Deutschland Österreich Schweiz
Erschienen anlässlich der Ausstellung 100 BESTE PLAKATE 12. Deuschland Österreich Schweiz (4.9.–10.11.2013) MAK, Wien.
deutsch/englisch, 144 Seiten mit allen 100 Siegerplakaten plus 72-seitiger Textteil versteckt in japanischer Blockbindung, zahlreiche Farbabbildungen, 21 x 24 cm, Foliengeprägte Hybrid-Broschur mit integrierten „Messern“, Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2013
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20/21

MAK-Sammlung Gegenwartskunst

MAK Studies 15
deutsch/englisch
244 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen
20 x 32 cm
MAK Wien / Verlag für moderne Kunst Nürnberg, 2009

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Sammlung Asien

Kustode: Johannes Wieninger

Die MAK-Sammlung Asien umfasst mit rund 25.000 Objekten aus China, Japan, Korea und Vietnam, datiert vom Neolytikum bis in die Gegenwart, eine große Auswahl der Kunst und des Kunstgewerbes aus dem asiatischen Raum und gibt gleichzeitig Einblick in die jahrhundertelange Wechselbeziehung zwischen Europa und Asien. Wie vergleichbare Kollektionen ist sie ein Orientalismus an sich: Alle hier gesammelten Objekte wurden von Europäern ausgesucht und repräsentieren damit auch europäischen Geschmack.

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