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Hermine SCHÜTZ

Zwischen 1941 und 1943 erwarb das MAK vom Dorotheum eine Reihe von Kunstgegenständen aus Silber, darunter einen Samowar. Der einzige Hinweis zur Herkunft war die auf der Rechnung angeführte Nummer. Im Österreichischen Staatsarchiv befindet sich eine Kartei, in der ein großer Teil der sogenannten § 14-Ablieferungen erfasst sind. Es handelt sich hierbei um jene Gegenstände aus Edelmetall sowie Perlen und Juwelen, die vom NS-Regime als Juden und Jüdinnen verfolgte Personen 1939/1940 abzuliefern gezwungen waren. Im September 2007 stellten das Dorotheum und die Anlaufstelle der Israelitischen Kultusgemeinde Wien das Projekt zur Digitalisierung dieser Kartei fertig. In der Folge konnte die den Samowar betreffende Rechnungsnummer Hermine Schütz aus Wien zugeordnet werden. Weitere Recherchen bestätigten, dass der Samowar bis 1939 im Eigentum von Hermine Schütz gestanden hatte.
Am 7. März 2008 empfahl der Beirat die Rückgabe des Samowars an die ErbInnen nach Hermine Schütz. Diese erfolgte am 21. Juli 2010.

Random

Publikationen

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EASTERN PROMISES

Zeitgenössische Architektur und Raumproduktion in Ostasien
Katalog erschienen anlässlich der gleichnamigen Ausstellung (5.6.–6.10.2013)
deutsch/englisch, 304 Seiten, 650 Abbildungen, 27 x 21 cm, Broschur, MAK Wien / Hatje Cantz, Ostfildern, 2013
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MAK-Schausammlung

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Schausammlung Historismus Jugendstil

Künstlerische Intervention: Barbara Bloom

Die Schausammlung Historismus Jugendstil gibt einen Überblick über hundert Jahre Thonet’scher Möbelproduktion. An diesen und anderen zeitlos anmutenden Bugholzmöbeln wird hier ein gestalterischer Zugang sichtbar, der auf raffinierte Weise den Eigenschaften des Materials folgt und dem Sitzmöbel neue Richtungen wies.

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Random

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Rudolph M. Schindler

Der 1914 in die USA emigrierte Utopist und experimentelle Wiener Architekt wurde richtungweisend für eine moderne Architekturauffassung in Kalifornien. Neben seinem eigenen 1921/22 erbauten Wohn- und Studiohaus in der North Kings Road, West Hollywood, plante und baute er vor allem Privathäuser wie die Mackey Apartments und das Fitzpatrick-Leland House.
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Sammlung Metall

Kustodin: Elisabeth Schmuttermeier

Die MAK-Sammlung Metall verfügt über einen umfangreichen Bestand an Objekten aus Europa und Nordamerika vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Von Beginn an wurden neben historischen Objekten auch zeitgenössische Arbeiten für die Sammlung erworben. Dadurch umfasst sie heute so unterschiedliche Bereiche wie Kleinplastik, Bestecke, Uhren, Schmuck, Goldschmiedearbeiten, Leuchter, astronomische Geräte und galvanoplastische Reproduktionen.

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Nomadic Furniture Revisited

Archiv-Gespräch mit James Hennessey und Alison J. Clarke
Do, 13.06.2013, 18:00 Uhr
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Rebecca Baron. Dorit Margreiter.

Poverty Housing. Americus, Georgia

Erschienen anlässlich der gleichnamigen Ausstellung (8.10.2008–8.3.2009), MAK Wien.
deutsch/englisch
36 Seiten, zahlreiche Abbildungen
28 x 21 cm, Hardcover, Leinenumschlag
MAK Wien / Schlebrügge.Editor, Wien, 2009

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