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Isak WUNDERLICH

Zwischen 1941 und 1943 erwarb das MAK vom Dorotheum eine Reihe von Kunstgegenständen aus Silber, darunter zwei Leuchter. Der einzige Hinweis zur Herkunft war die auf der Rechnung angeführte Nummer. Im Österreichischen Staatsarchiv befindet sich eine Kartei, in der ein großer Teil der sogenannten § 14-Ablieferungen erfasst sind. Es handelt sich hierbei um jene Gegenstände aus Edelmetall sowie Perlen und Juwelen, die vom NS-Regime als Juden und Jüdinnen verfolgte Personen 1939/1940 abzuliefern gezwungen waren. Im September 2007 stellten das Dorotheum und die Anlaufstelle der Israelitischen Kultusgemeinde Wien das Projekt zu Digitalisierung dieser Kartei fertig. In der Folge konnte die zu den zwei Leuchtern vorliegende Rechnungsnummer Isak Wunderlich aus Wien zugeordnet werden.
Am 22. September 2010 empfahl der Beirat die Rückgabe der zwei Leuchter an die ErbInnen nach Isak Wunderlich. Zurzeit werden diese ErbInnen gesucht.

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