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Siegfried RADIN

Im Mai 1932 stellte Siegfried Radin dem MAK zwei Porzellanplatten als Leihgaben zur Verfügung. 1939 wandte sich ein Vertrauter des Ehepaares Radin, das zu dieser Zeit bereits aus Wien geflohen war, mit der Bitte um Rückgabe der zwei Leihgaben an das MAK. Das Museum schlug vor, die Objekte anzukaufen. Der Vertraute erklärte sich damit einverstanden, da das Ehepaar Radin das Geld dringend benötigte. Allerdings wurde der vereinbarte Kaufpreis nicht an Siegfried und Olga Radin ausbezahlt, sondern vom Museum an das Finanzamt überwiesen. Als Grund dafür nannte das MAK die Kompensation von Abgabenrückständen. Dass die Abgabenrückstände von Siegfried Radin durch Zwangssteuern gegen vom NS-Regime als jüdisch verfolgte Personen entstanden waren, kann nach dem Stand der Wissenschaft als erwiesen gelten.
In seiner Sitzung am 8. November 2006 empfahl der Beirat die Rückgabe der zwei Porzellanplatten an die Erben nach Siegfried Radin. Die Übergabe der Objekte erfolgte am 11. August 2008.

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Sammlung

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MAK-Restaurierung

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Publikationen

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Hermann Kosel

The Holy Every Day

Erschienen anlässlich der gleichnamigen Ausstellung (26.11.2003–29.2.2004), MAK Wien.
MAK Studies 4
deutsch/englisch
128 Seiten, zahlreiche s/w und Farbabbildungen
12,6 x 24 cm, Softcover
MAK Wien, 2003

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Random

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Gustav Klimt. Erwartung und Erfüllung

Entwürfe zum Mosaikfries im Palais Stoclet

Erschienen anlässlich der gleichnamigen Ausstellung (21.3.–15.7.2012), MAK Wien.
deutsch/englisch
136 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen
21 x 26 cm, Broschur
drei Ausklapper
MAK Wien / Hatje Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit, 2012

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Sammlung Textilien und Teppiche

Kustodin: Barbara Karl

Die im MAK aufbewahrten Textilien umfassen die Zeit von der Spätantike bis heute; sie umspannen den Globus mit Stücken aus fast allen Teilen Asiens und Europas bis hin nach Südamerika. Dieses umfassende materielle Archiv spiegelt die künstlerischen, technischen und wirtschaftlichen Entwicklungen dieses speziellen Bereichs während der letzten 1.500 Jahre und zeigt die internationalen kulturellen Verbindungen, die sich durch die Jahrhunderte ziehen.

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Dennis Hopper

A System of Moments

Erschienen anlässlich der gleichnamigen Ausstellung (30.5.–7.10.2001), MAK Wien
deutsch/englisch
320 Seiten, ca. 250 Abbildungen
22 x 30 cm, Softcover
MAK Wien / Hatje Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit, 2001

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Performativität

Marlies Wirth, Kuratorin MAK NITE Lab

Der Begriff Performativität verlagert den Fokus auf die Tätigkeiten des Produzierens und Herstellens und auf jene Handlungen, Austauschprozesse, Veränderungen und Dynamiken, die Akteure und kulturelle Ereignisse ausmachen. Im Zentrum stehen also weniger Gegenstände, Monumente und Kunstwerke, die als Repräsentation einer Kultur und deren Selbstverständnisses betrachtet werden, sondern die dynamischen Prozesse, in denen sie hergestellt und verwendet werden.

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