Blick in die Studiensammlung Metall


Gießgefäße
12.–20. Jahrhundert

Deckelpokale und Schüsseln
16.–19. Jahrhundert


Studiensammlung Metall

Goldschmiedearbeiten vom 16. bis 19. Jahrhundert bilden den Schwerpunkt der Studiensammlung Metall. Profane Gebrauchsgeräte aus Silber, die häufig auch vergoldet wurden, konnten gemäß ihrer Funktion als Schenk- oder Trinkgefäße, Schüsseln, Platten und Tafelaufsätze verwendet werden. Vielfach dienten große und aufwändig gearbeitete Goldschmiedearbeiten jedoch der Repräsentation auf Schaubuffets und somit auch als Kapitalreserve.

Die Entstehung der Gegenstände ist engstens mit der Entwicklung der Ess- und Trinkgewohnheiten und dem Repräsentationsbedürfnis der wohlhabenden Bevölkerung verknüpft. Eine Änderung der Tafelkultur brachte auch eine Veränderung der Geschirre mit sich. Einige dieser Entwicklungs-sprünge können jedoch nur mehr anhand von bildlichen Darstellungen belegt [...]


Die Studiensammlung Metall dient seit 1993 vorrangig dazu, die Vielfalt der Metallobjekte in Form von wechselnden Ausstellungen zu präsentieren.