Koloman Moser © Belvedere
Vortrag von Stefan Üner

Koloman Moser als Maler

So, 07.04.2019, 16:00 Uhr

MAK – Museum für angewandte Kunst

Stefan Üner, Kunsthistoriker

Als Grafiker und Designer prägte Koloman Moser das Kunstgeschehen in Wien um 1900 entscheidend. Viel beachtet sind seine Arbeiten für die Secession und Wiener Werkstätte im Sinn des ästhetischen Ideals des Gesamtkunstwerks. Neben seinem produktiven Schaffen im Bereich der angewandten Kunst setzte sich Moser als bildender Künstler intensiv mit Malerei auseinander, die einen zentralen Stellenwert in seinem Œuvre einnahm: sie signalisierte Auftakt und Ende seines künstlerischen Schaffens. Als Maler gelang es ihm, sich in experimenteller Weise vom historistischen Formenvokabular zu einer flächigen und expressiven Bildsprache weiterzuentwickeln. In intensiver Auseinandersetzung mit der Gesetzmäßigkeit von Form und Farbe schuf Moser ein unverwechselbares malerisches Werk, in dem er seine Eigenständigkeit neben Gustav Klimt behauptete. Im Hinblick auf seinen freien, akzentuierten Kolorismus spielte Koloman Moser auch als Maler eine entscheidende Rolle in der österreichischen Moderne.

Eintritt:
So, 7.4.2019: STANDARD-Tag im MAK - Mit dem Standard unter dem Arm das MAK besuchen und keinen Eintritt bezahlen!
Ansonsten: Eintritt Regulär € 12 / Ermäßigt € 10 / Frei mit MAK-Jahreskarte

Veranstaltung

Anonym, Porträtfotografie Koloman Moser, um 1903
Ausstellung

KOLOMAN MOSER

Universalkünstler zwischen Gustav Klimt und Josef Hoffmann
Mi, 19.12.2018–Mo, 22.04.2019

MAK – Museum für angewandte Kunst

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