© Kristine Subal und Franz M. Bogner
Buchpräsentation

Verborgene Keramikkunst: Die Werkstätten KARAU und Rudolf Felt

Di, 13.10.2020 19:00 Uhr

MAK – Museum für angewandte Kunst

Verborgene Keramikkunst: Die Werkstätten KARAU und Rudolf Felt
Am Podium
Franz M. Bogner, Autor
Peter Hieke, Herausgeber
Kristine Subal, Herausgeberin und Autorin
Rainald Franz, Kustode MAK-Sammlung Glas und Keramik
 
Die Zehner- und die Zwanzigerjahre des vorigen Jahrhunderts waren für das Kunstgewerbe des Donauraumes eine Blütezeit. Neben der Wiener Werkstätte etablierte sich eine Unzahl von erstklassigen Manufakturen, die formbewusste, hochwertige Kunstgegenstände im Stil der Zeit und in den verschiedensten Materialen herstellten. Eine dieser Firmen waren die Werkstätten KARAU in Wien/Roth-Neusiedl. Vor allem die Keramiken dieses Unternehmens sind meisterhaft in Design und Ausführung. Am Kunstmarkt sind diese Erzeugnisse zwar bekannt, aber wohl deutlich unterschätzt. Bisher wurden die KARAU-Raritäten nur beispielhaft publiziert. Mit dem nun erschienenen Werk Werkstätten KARAU-Wien – Kostbarkeiten der wilden 20er liegt eine Dokumentation über diese spannende Manufaktur, ihre kurze Geschichte und ihre Künstler vor.
 
Rudolf Felt, geboren in Wien als Rudolf Feldbaum, war ein Künstler, der bislang völlig unbekannt war. Vor allem seine Keramiken tauchten hin und wieder im Handel auf, doch konnten die Signaturen nicht zugeordnet werden. Im vorliegenden Buch Die Entdeckung von Rudolf Felt wird sein künstlerisches Schaffen rekonstruiert und viele seiner Entwürfe und Schöpfungen vorgestellt. In Werkstätten in Wien und dann in Kitzbühel schuf Rudolf Felt qualitätsvolle, oft groteske Objekte. Er war auch für die Firma Goldscheider als Entwerfer tätig und zählte Vally Wieselthier, Gudrun Baudisch oder Walter Bosse zu seinen Mitstreitern und Josef Hoffmann oder Michael Powolny zu seinen Lehrern an der Wiener Kunstgewerbeschule. Diese Entdeckung schließt eine Lücke in der Geschichte des Kunstgewerbes der Wiener Moderne.
 
Anmeldung erforderlich. 
Freier Eintritt zur Veranstaltung mit MAK-Ticket
Jeden Dienstag 18:00–21:00 Uhr Eintritt nur € 6
 
Während des gesamten Museumsbesuchs ist verpflichtend ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dies gilt daher auch für die Dauer der Buchpräsentation.
 
 
Am Podium
Franz M. Bogner, Autor
Peter Hieke, Herausgeber
Kristine Subal, Herausgeberin und Autorin
Rainald Franz, Kustode MAK-Sammlung Glas und Keramik
 
Die Zehner- und die Zwanzigerjahre des vorigen Jahrhunderts waren für das Kunstgewerbe des Donauraumes eine Blütezeit. Neben der Wiener Werkstätte etablierte sich eine Unzahl von erstklassigen Manufakturen, die formbewusste, hochwertige Kunstgegenstände im Stil der Zeit und in den verschiedensten Materialen herstellten. Eine dieser Firmen waren die Werkstätten KARAU in Wien/Roth-Neusiedl. Vor allem die Keramiken dieses Unternehmens sind meisterhaft in Design und Ausführung. Am Kunstmarkt sind diese Erzeugnisse zwar bekannt, aber wohl deutlich unterschätzt. Bisher wurden die KARAU-Raritäten nur beispielhaft publiziert. Mit dem nun erschienenen Werk Werkstätten KARAU-Wien – Kostbarkeiten der wilden 20er liegt eine Dokumentation über diese spannende Manufaktur, ihre kurze Geschichte und ihre Künstler vor.
 
Rudolf Felt, geboren in Wien als Rudolf Feldbaum, war ein Künstler, der bislang völlig unbekannt war. Vor allem seine Keramiken tauchten hin und wieder im Handel auf, doch konnten die Signaturen nicht zugeordnet werden. Im vorliegenden Buch Die Entdeckung von Rudolf Felt wird sein künstlerisches Schaffen rekonstruiert und viele seiner Entwürfe und Schöpfungen vorgestellt. In Werkstätten in Wien und dann in Kitzbühel schuf Rudolf Felt qualitätsvolle, oft groteske Objekte. Er war auch für die Firma Goldscheider als Entwerfer tätig und zählte Vally Wieselthier, Gudrun Baudisch oder Walter Bosse zu seinen Mitstreitern und Josef Hoffmann oder Michael Powolny zu seinen Lehrern an der Wiener Kunstgewerbeschule. Diese Entdeckung schließt eine Lücke in der Geschichte des Kunstgewerbes der Wiener Moderne.
 
Anmeldung erforderlich. 
Freier Eintritt zur Veranstaltung mit MAK-Ticket
Jeden Dienstag 18:00–21:00 Uhr Eintritt nur € 6
 
Während des gesamten Museumsbesuchs ist verpflichtend ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dies gilt daher auch für die Dauer der Buchpräsentation.
 
 
Anmeldung erforderlich. 
Freier Eintritt zur Veranstaltung mit MAK-Ticket
Jeden Dienstag 18:00–21:00 Uhr Eintritt nur € 6

MAK-Sammlung

Sammlung Keramik

Sammlung Keramik

Kustode: Rainald Franz

Mit repräsentativen Beständen zur österreichischen Keramikerzeugung vom 16. Jahrhundert bis heute, einmaligen Objektgruppen wie dem Nachlass der Wiener Porzellanmanufaktur, sowie der umfangreichen Sammlung an Kachelöfen, Hafnerkeramik und Majoliken des 16. bis 19. Jahrhunderts zählt die Keramiksammlung des MAK zu den international bedeutendsten ihrer Art.