Kuratorenführung Gustav Klimt, das MAK und Schloss Immendorf

Verbrannt, zerstört, verschollen?

Kurator: Rainald Franz, Kustode MAK Sammlung Glas und Keramik

Der 8. Mai 1945 markiert nicht nur das Ende des Zweiten Weltkrieges, sondern steht auch für einen der größten Kulturgutverluste der österreichischen Geschichte, ausgelöst durch den verheerenden Brand im niederösterreichischen Schloss Immendorf. Die Ausstellung gibt einen tiefgreifenden Einblick in die Dimension der Katastrophe.  
Fr, 18.7.2025 16.30 17.30 Uhr
MAK – Museum für angewandte Kunst
Anmeldung geschlossen
Zu den verbrannten Werken zählen neben den drei Fakultätsbildern für den großen Festsaal der Universität Wien mit den zugehörigen Kompositionsentwürfen u. a. die Supraportenbilder Die Musik (1897/98) und Schubert am Klavier (1899) aus dem Palais Nikolaus Dumbas an der Wiener Ringstraße und die Gemälde Der goldene Apfelbaum (1903), Bauerngarten mit Kruzifix (1912), Bildnis Wally (1916), Freundinnen II (1916/17), Gartenweg mit Hühnern (1916) oder Leda (1917) aus der zwangsenteigneten Sammlung August und Serena Lederers. 
 
Neben Originalplänen und einem neuen Architekturmodell des Schlosses wird in der Ausstellung eine neue Filmdokumentation zu den Geschehnissen in Schloss Immendorf mit Interviews von Zeitzeug*innen zu sehen sein. Originaldokumente wie im MAK verwahrte Bergungslisten und wertvolles Archivmaterial geben zusätzlich profunde Einblicke in die Geschehnisse.   
 
Eine Ausstellung des MAK in Kooperation mit der Klimt-Foundation, Wien
 
FÜHRUNGSBEITRAG
€ 5,50
 
TREFFPUNKT 
MAK-Säulenhalle

Kalender

mit Künstler*in Felix Lenz und Kuratorin Marlies Wirth
mit Lara Steinhäußer, Kustodin MAK Sammlung Textilien und Teppiche