Die Kurzführung gibt einen Einblick in die beeindruckende Auswahl von Hunderten Objekten aus der Sammlung Waltraud Neuwirth aus der Blütezeit des Gablonzer Christbaumschmucks. Der zwischen den 1920er und 1980er Jahren entstandene Schmuck verwandelt den Kunstblättersaal in einer Gestaltung der Designerin Johanna Pichlbauer in einen glitzernden Kosmos.
Das Besondere: Hier hängen nicht nur Engel und Sterne, sondern es überraschen Miniaturen des Alltags – von Flugzeugen, Rechenschiebern und Handtaschen bis hin zu Spinnen und Fröschen. Diese einzigartigen Schmuckstücke verzaubern alle, auch jene, die sonst mit der festlichen Tradition wenig anfangen können. Ein Besuch verspricht daher das ideale Weihnachts-Museumsdate – voller Vorfreude, Glanz und Überraschungen.
Zwischen Manufaktur und Serienproduktion entstanden auf der Basis alter Glasmachertradition in böhmischen Werkstätten rund um das Zentrum Gablonz fragile Kunstwerke von beeindruckender stilistischer Vielfalt. In technischer Virtuosität aus zarten Glasstäbchen, kunstvoll gerundeten Bangles, komplexen Hohlglasgebilden, innenvergoldeten oder versilberten und gedrehten Glasperlen gefertigt, wurden diese bald zum globalen Exportschlager – und zum Kultobjekt für Sammler*innen, Designliebhaber*innen und alle, die sich für kunstvoll verpackte Sehnsüchte begeistern.
Diese außergewöhnliche Privatsammlung wurde dem MAK als großzügige Schenkung überlassen. Ein Geschenk, das nun alle Besucher*innen entdecken dürfen.
Dauer: 30 Minuten Führungsbeitrag: € 3 zzgl. Eintritt (Ermäßigter Dienstagabend) Tickets: erhältlich an der MAK Kassa Treffpunkt: MAK Säulenhalle Anmeldung: nicht erforderlich