Der visionäre Gestalter Dagobert Peche schafft Anfang des 20. Jahrhunderts eine irritierend bezaubernde Welt im modernen Wien. Er ließ die Formensprache der Wiener Werkstätte (WW) gleichsam explodieren. Auf die Geometrie der WW-Gründer Josef Hoffmann und Koloman Moser antwortete er mit opulenten, aus der Natur gewonnenen Dekoren; Gebrauchsgegenständen verlieh er eine Vielschichtigkeit, die Logik und Nutzwert bewusst unterlief. Der studierte Architekt wandte sich ab 1911 dem Kunstgewerbe zu und experimentierte mit diversen Materialien – Silber, Glas, Keramik, Leder und Papier. Er entwarf Schmuck, Möbel und Ausstellungs-Displays sowie sensationelle Stoff- und Tapetenmuster. In der Führung lernen Sie sein Welt und Ideen kennen.