Projektleitung MAK: Kathrin Pokorny-Nagel, Leitung MAK Bibliothek und Kunstblättersammlung/Archiv
Projektassistenz: Aline Müller

Mit dem im Jänner 2025 gestarteten interdisziplinären EU-Projekt AbeX rückt das MAK das Künstlerbuch ins Zentrum des Interesses und stellt dem künstlerisch gestalteten Buchobjekt die experimentelle Poesie zur Seite. Gemeinsam mit der Faculty of Media and Communications (FMK) Belgrad und dem National Museum of Contemporary Art (MNAC) in Bukarest setzt sich das Projekt zum Ziel, die Besonderheiten dieser vielschichtigen Genres öffentlichkeitswirksam zugänglich zu machen. Die Bedeutung des Künstlerbuchs als ganzheitliches Kunstwerk, als Objekt zwischen Design Konzept und handwerklicher Präzision werden unterstrichen. Das MAK knüpft damit an das ebenfalls von der EU finanzierte Künstlerbuchprojekt AboT (Artists’ Books on Tour, 2010–2012) an.

Geplant sind Vorträge, Blogbeiträge, ein Symposium, Workshops für Erwachsene und Kinder sowie eine Summer und eine Winter School (CALL FOR THE MAK WINTER ATELIER) für Kunststudierende aus Österreich, Rumänien und Serbien. Die Ergebnisse der Winter School werden in einer Pop-up-Ausstellung im MAK der Öffentlichkeit präsentiert. Neben diesem didaktischen Fokus wird in der Ausstellung TURNING PAGES. Künstler*innenbücher der Gegenwart (1.10.2025–22.3.2026) mit Begleitpublikation gezeigt, wie divers das Medium Buch ist. Das Spektrum reicht vom illustrierten Konzeptbuch zur avantgardistischen Poesie bis hin zum Buch als rein ästhetischem Objekt.

Dieses Projekt wird unterstützt von Creative Europe

Projektlaufzeit: 1. Jänner 2025 – 31. Dezember 2026

Projektleitung MAK: Kathrin Pokorny-Nagel, Leitung MAK Bibliothek und Kunstblättersammlung/Archiv
Projektassistenz: Aline Müller
Projektpartner: Faculty of Media and Communications (FMK) Belgrad, Serbien
National Museum of Contemporary Art (MNAC) in Bukarest, Rumänien
kultura natura pARTicip, Rumänien

 

Finanziert von der Europäischen Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich jene der Autor*innen und spiegeln nicht unbedingt die der Europäischen Union oder der EACEA wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können für sie verantwortlich gemacht werden.