Sammlung Möbel und Holzarbeiten
Kustode: Sebastian Hackenschmidt
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Einen der wichtigsten Schwerpunkte der MAK Sammlung Möbel und Holzarbeiten bilden die Möbel des Barock und Rokoko. Stühle, Tische, Schränke und ganze Raumausstattungen aus der Zeit des Absolutismus finden sich in den für diese Epoche typischen schmuckreichen und prunkvollen Formen in der Sammlung wieder.
Zu den besonders sehenswerten Exponaten zählen die in der Schausammlung präsentierten, in den 1770er Jahren von David Roentgen für den Generalgouverneur der Österreichischen Niederlande, Prinz Karl Alexander von Lothringen, in Brüssel angefertigten Möbel und Marketerietafeln. Sie gelten als Glanzpunkte deutscher Kunsttischlerei.
Die Sammlung beinhaltet ein großes Konvolut an Möbeln des Empire und Biedermeier sowie des Historismus und Jugendstils, die jeweils durch herausragende Beispiele vertreten sind. Eine zentrale Etappe der Designgeschichte zeichnet die herausragende Kollektion von Bugholzmöbeln nach, anhand derer ein Überblick über die Möbelproduktion der Firma Thonet sowie jener der Konkurrenzfirmen von den Dreißigerjahren des 19. bis in die Dreißigerjahre des 20. Jahrhunderts zu gewinnen ist. Während des Zweiten Weltkriegs kamen bedeutende historische Bestände der MAK Sammlung Möbel und Holzarbeiten abhanden: Fast ein Drittel der Möbelsammlung wurde durch Kriegseinwirkung zerstört. Nach Kriegsende bemühte sich das Museum intensiv um den Wiederaufbau der Möbelabteilung. Mit neuen Ankäufen wurde der Versuch unternommen, repräsentative Beispiele der Wiener Werkstätte und der Periode zwischen den Kriegen zu akquirieren. Die MAK Möbelsammlung der Wiener Moderne zählt zu den bedeutendsten weltweit. Sie umfasst u. a. Möbel von Otto Wagner, Josef Hoffmann, Koloman Moser, Adolf Loos sowie Dagobert Peche und Josef Frank.
Im 20. Jahrhundert hat sich die Ordnung der Sammlung von der Material-Klassifizierung zu einer typologischen Klassifizierung gewandelt: Längst umfasst die Möbelsammlung nicht mehr nur Objekte aus Holz, sondern auch Möbel aus Stahlrohr, Kunststoff, Karton oder Textilien.
Diese historischen Bestände werden durch eine aktive Sammeltätigkeit ergänzt, die sich vermehrt auch der zeitgenössischen Möbelproduktion widmet. Dabei hat sich als neuer Sammlungsschwerpunkt der Grenzbereich von Kunst, Architektur und Möbeldesign herausgebildet. Zeitgenössische Erwerbungen von namhaften internationalen Designer*innen und Architekt*innen wie Matali Crasset und Jerszy Seymour markieren dabei neue Positionen experimentellen Möbeldesigns.
Zu den besonders sehenswerten Exponaten zählen die in der Schausammlung präsentierten, in den 1770er Jahren von David Roentgen für den Generalgouverneur der Österreichischen Niederlande, Prinz Karl Alexander von Lothringen, in Brüssel angefertigten Möbel und Marketerietafeln. Sie gelten als Glanzpunkte deutscher Kunsttischlerei.
Die Sammlung beinhaltet ein großes Konvolut an Möbeln des Empire und Biedermeier sowie des Historismus und Jugendstils, die jeweils durch herausragende Beispiele vertreten sind. Eine zentrale Etappe der Designgeschichte zeichnet die herausragende Kollektion von Bugholzmöbeln nach, anhand derer ein Überblick über die Möbelproduktion der Firma Thonet sowie jener der Konkurrenzfirmen von den Dreißigerjahren des 19. bis in die Dreißigerjahre des 20. Jahrhunderts zu gewinnen ist. Während des Zweiten Weltkriegs kamen bedeutende historische Bestände der MAK Sammlung Möbel und Holzarbeiten abhanden: Fast ein Drittel der Möbelsammlung wurde durch Kriegseinwirkung zerstört. Nach Kriegsende bemühte sich das Museum intensiv um den Wiederaufbau der Möbelabteilung. Mit neuen Ankäufen wurde der Versuch unternommen, repräsentative Beispiele der Wiener Werkstätte und der Periode zwischen den Kriegen zu akquirieren. Die MAK Möbelsammlung der Wiener Moderne zählt zu den bedeutendsten weltweit. Sie umfasst u. a. Möbel von Otto Wagner, Josef Hoffmann, Koloman Moser, Adolf Loos sowie Dagobert Peche und Josef Frank.
Im 20. Jahrhundert hat sich die Ordnung der Sammlung von der Material-Klassifizierung zu einer typologischen Klassifizierung gewandelt: Längst umfasst die Möbelsammlung nicht mehr nur Objekte aus Holz, sondern auch Möbel aus Stahlrohr, Kunststoff, Karton oder Textilien.
Diese historischen Bestände werden durch eine aktive Sammeltätigkeit ergänzt, die sich vermehrt auch der zeitgenössischen Möbelproduktion widmet. Dabei hat sich als neuer Sammlungsschwerpunkt der Grenzbereich von Kunst, Architektur und Möbeldesign herausgebildet. Zeitgenössische Erwerbungen von namhaften internationalen Designer*innen und Architekt*innen wie Matali Crasset und Jerszy Seymour markieren dabei neue Positionen experimentellen Möbeldesigns.
Medien
Donald Judd, Bett Nr. 11, 1984, Ausführung: Janssen c.v., Niederlande, Alumanblech, ultramarinblau einbrennlackiert, H 3112 © MAK
Josef Hoffmann, Bett aus einer Schlafzimmereinrichtung für das Landhaus der Familie Knips in Seeboden am Millstätter See, Wien, 1903, Weichholz, schwarz gebeizt, H 2700 © MAK
Oskar Strnad, Armlehnstuhl/Armlehnsessel, Wien, um 1914, Buchenholz, massiv, gedrechselt, gebeizt und matt politiert; Messing, H 2437 © MAK
Armlehnsessel und Tisch aus dem Jagdschloss Neuberg a. d. Mürz, Ausführung: Rotter, Österreich, 1858, Hirschgeweih; Holz; Polsterung mit grünem Ripsbezug; Horn, poliert, H 3140-1 © MAK
Koloman Moser, Buffetschrank „Der reiche Fischzug“, Ausführung: Portois & Fix, Wien, 1900, Ahornholz, Fischmarketerie aus Buchsbaum- und Pyramiden-Mahagoniholz, H 1700 © MAK
Josef Frank, Sekretär, Wien, um 1925, Holz, mit erneuertem grünem Schleiflack; Makassar-Ebenholz; Kirschbaumholz, Messing, H 2286 © MAK
Josef Frank, Sekretär aus dem Damenzimmer der Wohnung Tedesko, Ausführung: Franz Krejci, Wien, 1910, H 3838 © MAK
Josef Hoffmann, Ruhebett aus der „Zimmereinrichtung für einen grossen Star“ (Weltausstellung Paris 1937), Ausführung: Firma Max Welz, Wien, 1937, H 2059 © MAK
Patrick Rampelotto, Ruhebett / Bank „Josephine”, Ausführung: Quinze & Milan, Belgien, 2013, H 3755 © MAK
Otto Wagner, Tisch aus dem Depeschenbüro „Zeit“, Wien, 1902, Buchenholz, Messingrohr, Eisenrohr, H 3196 © MAK
Robert Maria Stieg, Prototyp für eine Schreib- und Zeichentischkombination, Ausführung: R. Svoboda & Co., Österreich, 1977, H 3379 © MAK
Bibliothekstisch, Ausführung: Anonym, Wien, um 1750, Nussbaum- und Ahornholz, furniert, politiert; Polsterung mit Textilbezug, H 1185-1 © MAK
breadedEscalope, Schaukelstuhl „Erlkönig“, Wien, 2011, Buchenholz, gebogen; Kunststoff; Metall, H 3607 © MAK
Faltstuhl, Salzburg, Anfang 13. Jahrhundert, Birnbaumholz, geschnitzt, bunt bemalt; Leder, H 1705 © MAK
Josef Hoffmann, Hocker aus einer Kücheneinrichtung für das Landhaus „Bergerhöhe“ für Paul Wittgenstein, Anton Pospischil (Kunstmöbelfabrik), Wien, 1899, H 2802 © MAK
Dagobert Peche, Salonschrank eines Empfangsalons, Wien, 1913, Birnbaumholz, schwarz gebeizt; Lindenholz, geschnitzt, vergoldet, H 2814 © MAK
Blumenständer, Anonym, Wien, um 1825, Nussbaumholz, auf Weichholz furniert, z.T. kanneliert, SOB 306 © MAK
Michael Thonet, Kanapee, Modell Nr. 4, Wien, um 1850, Buchenholz, z.T. schichtverleimt und gebogen, auf Palisanderholz gebeizt; Polsterung mit erneuertem Damastbezug, H 2978 © MAK
Theophil Hansen, Bank, Wien, um 1870, Buchenholz; Ahornholz, massiv und furniert; Mahagoniholz, geschnitzt; Korbgeflecht, H 2755 © MAK
Eduard Josef Wimmer-Wisgrill, Fauteuil aus einer Schlaf- und Toilettenzimmer- Einrichtung, Wien, 1923 bis 1924, H 2162 © MAK
Ferdinand Andri, Bank, Wien, 1902, Lindenholz, geschnitzt, weiß gefasst und z.T. vergoldet, H 2557-1 © MAK
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