Die Khevenhüller-Chronik – Geschichte, Forschung und Restaurierung
Präsentation eines außergewöhnlichen Projekts im MAK anlässlich des 9. Europäischen Tags der Restaurierung
Eintritt frei mit Museumsticket Keine Anmeldung erforderlich
Die Khevenhüller-Chronik zählt zu den bedeutendsten Handschriften Österreichs und wurde 2024 in das UNESCO-Programm Memory of the World aufgenommen. Das prachtvoll illustrierte Werk aus dem 17. Jahrhundert vereint Familiengeschichte, Kunst und Zeitgeschichte zu einem einzigartigen Panorama der frühen Neuzeit. Seine außergewöhnlichen Gouachen dokumentieren Burgen, Landschaften, Mode, Handwerk und frühe Produktionsstätten und eröffnen faszinierende Einblicke in die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung Österreichs während der frühen Industrialisierung.
Vorgestellt wird die bewegte Geschichte dieses im MAK verwahrten Meisterwerks: von seiner Bedeutung und Entstehung über die aufwendige Restaurierung, Digitalisierung und Transkription bis hin zur beispielhaften Zusammenarbeit zwischen dem MAK, der Burg Hochosterwitz und dem lnstitut für Restaurierung-Konservierung (IKR) der Akademie der bildenden Künste Wien.
11.10 Uhr Kathrin Pokorny-Nagel, Leitung MAK Bibliothek und Kunstblättersammlung/Archiv Die historischen Buchbestände der MAK Bibliothek und Kunstblättersammlung. Die Khevenhüller-Chronik im Kontext der historischen Sammlung
11.20 Uhr Anne Biber, Leitung MAK Restaurierung und Werkstätten Eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft. Die Restaurierungsabteilung des MAK
11.30 Uhr Beate Murr, Papierrestauratorin, MAK Geschichte und Geschichten – Die Khevenhüller-Chronik
11.50 Uhr Viktoria Thaller, Papier- und Buchrestauratorin Die Restaurierung der Khevenhüller-Chronik I – Konzept und Buchblock
12.10 Uhr Clara Graf, Papier- und Buchrestauratorin Die Restaurierung der Khevenhüller-Chronik II – Einband und Neubindung
12.30 Uhr Diskussion und Fragen Im Anschluss: Präsentation der restaurierten Khevenhüller-Chronik
PROJEKTTEAM
MAK: Anne Biber, Beate Murr und Kathrin Pokorny-Nagel
Institut für Restaurierung-Konservierung (IKR) der Akademie der bildenden Künste Wien: Sigrid Eyb-Green, Clara Graf, Tabea Harney, Andreas Hartl, Adrien Hofbauer-Bankós, Viktoria Thaller
Eine Kooperation des MAK Wien und der Burg Hochosterwitz
Ein besonderer Dank gilt dem Institut für Restaurierung-Konservierung (IKR) der Akademie der bildenden Künste Wien für die Zusammenarbeit sowie der MAK Art Society für die operative Unterstützung dieses Projekts.