Bis heute übt Koloman Mosers Gesamtwerk eine nachhaltige Faszination aus. Als Universalkünstler beherrscht Moser die Disziplinen Malerei, Grafik, Kunstgewerbe und Innenraumgestaltung ebenso wie Mode und Bühnenbild. Das von der Wiener Secession propagierte Gesamtkunstwerk lebt Moser in beeindruckender Weise vor. Er gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter der Wiener Moderne, als einer der einflussreichsten Künstler des Wiener Jugendstils und zählt neben Gustav Klimt und Josef Hoffmann zu den führenden Künstlerpersönlichkeiten des Wiener Kunstfrühlings.
Anlässlich seines 100. Todesjahres würdigt das MAK Koloman Moser (1868–1918) mit einer der bisher umfangreichsten Personalen zu seinem großen und visionären Werk. Die Ausstellung taucht tief in das Œuvre des Ausnahmekünstlers ein und zeigt auf, wie entscheidend Moser die Suche nach einer neuen, modernen Formensprache in Wien um 1900 mitgeprägt hat. Viele der rund 600 Exponate, großteils aus der MAK-Sammlung, werden erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Chronologisch aufgebaut und in fünf Kapitel gegliedert, lässt die MAK-Schau jede Etappe von Mosers ungewöhnlichem Werdegang Revue passieren: vom Maler zum Allround-Gestalter und schließlich wieder zurück zur Malerei.
Gastkurator:
Christian Witt-DörringKuratorin:
Elisabeth Schmuttermeier, Kustodin MAK-Sammlung Metall und Wiener-Werkstätte-Archiv
Eintritt zur Eröffnung frei.
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Für die großzügige Unterstützung danken wir
Richard Grubman

Die Ausstellung wird durch die finanzielle Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung realisiert und ist Bestandteil des Projekts „Bilaterale Designnetzwerke“ im Rahmen des Programms INTERREG V-A Österreich-Tschechische Republik.

Im Rahmen unserer Eröffnungen und Veranstaltungen werden Fotografien sowie Videos vom MAK und Dritten erstellt, die u. a. auf der Website und Social-Media-Kanälen (Facebook, Instagram etc.) des MAK sowie auf Medien Dritter veröffentlicht werden. Mit der Teilnahme an den Eröffnungen und Veranstaltungen sowie dem Betreten der Räumlichkeiten des MAK erfolgt die Einwilligung der anwesenden Personen zur unentgeltlichen Veröffentlichung, und zwar ohne dass es einer ausdrücklichen Erklärung der betreffenden Personen bedarf.