Rem Koolhaas

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Di, 14.6.2005 Uhr
MAK Vortragssaal
Der niederländische Architekt und Pritzker-Preisträger (2000) Rem Koolhaas, Begründer des Rotterdamer Architekturbüros OMA (Office for Metropolitan Architecture, seit 1980), spricht auf Einladung des MAK über seine aktuellen Projekte und jene Faktoren, die Architektur und Gebäude entstehen lassen, und letztlich Inhalt und Form unserer Städte prägen.

Viele Bauten und Entwürfe von Koolhaas sind von seinem Verständnis der Dichte der Großstadt und ihrer inneren Widersprüchlichkeit geprägt; es geht ihm dabei um die bewusste und oft auch provokative Beeinflussung sozialen Verhaltens durch Architektur. Ein typisches Merkmal seiner Bauten, die er als „sozialen Katalysator“ betrachtet, ist ihre collagenartige Konzeption, in der sich verschiedene Ästhetiken und Funktionen miteinander verknüpfen.

Rem Koolhaas / OMA zählt weltweit zu den führenden Architekturbüros. Eines seiner bekanntesten Gebäude im deutschen Sprachraum ist das ZKM, Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karslruhe (1991). Er ist Autor zahlreicher Architekturmanifeste und Publikationen und lehrt derzeit als Professor für Architektur und Stadtgestaltung an der Harvard University. 2010 erhielt der Architekt den Goldenen Löwen der Architektur-Biennale Venedig für sein Lebenswerk.

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Künstler*in Felix Lenz im Gespräch mit Janina Falkner, Leitung MAK Vermittlung und Outreach