BIOGRAFIE
Adolf Krischanitz (*1946 in Schwarzach/Pongau) gründete 1970, gegen Ende seines Studiums an der Technischen Universität Wien, zusammen mit Angela Hareiter und Otto Kapfinger die Architekt*innengruppe Missing Link. 1979 zählte er zu den Begründern der Zeitschrift
UM_BAU der Österreichischen Gesellschaft für Architektur und übernahm 1982 den Vorsitz dieser Gesellschaft. Als Mitglied und schließlich Präsident der Wiener Secession (1991–1995) verantwortete er die Gestaltung und Organisation zahlreicher Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Als Gastprofessor war er 1989 an der Technischen Universität München sowie an den Sommerakademien in Karlsruhe (1990), Neapel (1994/95) und Wien (1996) tätig. 1992–2011 war er Professor für Stadterneuerung und Entwerfen an der Universität der Künste Berlin. Seit 1979 arbeitete Krischanitz als freischaffender Architekt mit Ateliers in Wien, Berlin und Zürich. Der Vorlass seines umfangreichen Werks befindet sich in Übergabe an das Az W – Architekturzentrum Wien, das MAK, das Archiv der Zeitgenossen in Krems sowie das gta Archiv an der ETH Zürich.
Teilnahme frei mit gültigem
Museumsticket.
Im Vorfeld des Talks findet am selben Tag eine MAK on Tour zu verschiedenen Krischanitz-Interieurs, die in der Regel nicht besichtigt werden können, statt. Mehr Infos
hier.
(MAK on Tour: 13.30–ca. 16 Uhr, Talk: ca. 16–17 Uhr)
TIPP
Anlässlich seines 80. Geburtstags findet ein vielschichtiges Programm zu und für Adolf Krischanitz in und um Wien statt, veranstaltet von den Institutionen, bei denen sein Vorlass seit Kurzem untergebracht ist, und in der Schweiz erscheint ein Sonderheft zu seinem dortigen Wirken.